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Internationaler Ländervergleich 2011
Saisonauftakt mit Hindernissen ( von Sabine Wagener)
Zum alljährlichen Saisonauftakt fanden sich die Kaderteams
aus Hessen, Rheinland Pfalz, England, Kayl (Lux) und ein Auswahlteam aus dem
Saarland in Rastatt ein. Baden Württemberg selbst schickte als Gastgeber zwei
Mannschaften des BaWü-Kaders ins Rennen. Bei sieben Mannschaften war der
Spielmodus jeder gegen jeden. Die Turnierleitung entschied sich für ein Spiel
ohne Zeitlimit und somit war klar, es würde ein richtig langer Tag werden. 7
Spielrunden = 6 Spiele und ein Blanc.
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Als erste Gegner standen uns die Spieler des Auswahlteams
gegenüber. Motiviert nach der aufbauenden Rede unseres Sportwarts Daniel
stürzte sich unsere Mannschaft auf diese erste Aufgabe. Bei den Junioren zeigte
sich deutlich die Vertrautheit des Teams miteinander. Obwohl sie dem Gegner
kurzfristig einmal die Führung überließen, waren sie letztendlich das stärkere
Team und gewannen 13:9. Kein überragendes Spiel aber letztendlich doch noch
erfolgreich mit einem 13:11 lief die Begegnung
für die Espoires. Hier haderte das Team einwenig miteinander. Gar nicht
ins Spiel fanden die Teams der Senioren I und II und auch die Damen hatten den
Gegnerinnen aus dem Saarland nichts entgegen zu setzen. Obwohl hier in allen
Teams sogar die Auswechselspieler zum Zuge kamen, mussten wir uns am Ende mit
einem 2:3 zufrieden geben.
BaWü I war der nächste Gegner und die Teams von Sen I und II, sowie die Damen starteten
so, wie sie nach dem Spieleraustausch die Vorrunde beendet hatten. Jetzt
stellte sich zumindest bei den Damen schnell ein Erfolg ein. Von Anfang an
dominierten die Hessinnen das Spiel und nach einer halben Stunde war ein 13:3
Sieg besiegelt. Ein deutlich stärkeres Teamgefühl bot sich dem Zuschauer bei den
Senioren I. Wenn es auch für den Sieg noch nicht gereicht hat, waren sie
dennoch als Einheit erkennbar. Bei den Senioren II fehlten leider oft die
ersten Legekugeln von Stefan. Konstantin Singer versuchte mit sicheren Schüssen
das Spiel zu Hessens Gunsten zu entscheiden, leider schaffte das Team es jedoch
nicht, den nötigen Druck aufzubauen und hatte mit einem 8:13 das
Nachsehen. Die Espoires, die in der
vorherigen Formation antraten, verloren ebenfalls 8:13, hier musste die
Aufstellung des Teams für die nächste Runde überdacht werden. Bei den Junioren
gab es anfangs einen Hänger. Malte Boinfer fand zu seiner Leistung aus dem
ersten Spiel überhaupt nicht zurück und machte bei einem Spielstand von 0:8
Platz für Jasmin Gimbel. Ab diesem Tausch hatte BaWü I nichts mehr zu lachen
und gab Punkt für Punkt an Hessen ab. Der hart erkämpfte Lohn für Hessens
Youngsters war dann ein 13:10. Fazit nach der Runde 2 - wieder nur ein 2:3 für
die Hessen-Equipe.
Rheinland Pfalz hätte ein Pflichtsieg werden müssen, wenn
wir noch irgendeine Chance haben wollten, vorne mitzuspielen. Sen. I konnte nun
erstmals im Spiel eine Führung erarbeiten. Sie waren die stärkere Mannschaft,
die es jedoch oft versäumte, mit einem deutlichen Kugelvorteil noch mehrere
Kugeln zum Punkt zu verwandeln. Es wurden zu viele Kugeln verlegt, wenn es
hieß, „nur noch reinlegen". Trotzdem ein klarer Sieg mit 13:8. Sen. II, unsere
Mädels und auch die Espoires konnten ihr Spiel nicht finden und verloren 10:13,
11:13 und 3:13. Die Junioren hatten Spaß an ihrem Spiel und fuhren mit einem
13:7 ihren dritten Sieg in Folge ein. Leider nutzte das der Equipe wenig, denn
nach einem erneuten 2:3 spielte Hessen jetzt nur noch um die goldene Ananas.
Die nächste Runde gegen Kayl stellte dann, außer für die
Espoires, keine wirkliche Herausforderung dar. Sen. I, Sen. II, Damen und
Junioren gewannen deutlich 13:5, 13:7, 13:4 und 13:1. Die Espoires reihten sich
nach einem langen Spiel dann mit einem 13:11 in den Siegerreigen ein. Der erste
Länderpunkt mit einem 5:0 war geschafft.
Gegen BaWü II in der fünften Runde mussten jetzt auch die
Junioren die Waffen strecken. Nur 7
Punkte waren dem bis zu diesem Zeitpunkt ungeschlagenen Team vergönnt. Sen. II
und auch die Damen hatten das Spiel auf der Hand, konnte jedoch im entscheidenden
Moment dann doch nicht jede Kugeln so umsetzen, dass es zum Sieg gereicht hat.
10:13 und 11:13 gingen diese Spiele verloren. Sen. I und Espoires verloren
jeweils 5:13.
Nach einem Blanc zogen die Hessen dann um 22.00 Uhr in ihre
letzte Begegnung gegen England ins Feld. Sen. I patzte gleich in der ersten
Aufnahme und fing sich einen Vierer ein. Durch einen gezielten Sauschuss von
Daniel konnte das Team das Spiel jedoch in der übernächsten Aufnahme drehen und
baute nach und nach die Führung aus. 13:7 war ein solides Endergebnis. Sen. II
hatte relativ leichtes Spiel und machte einen weiteren Sieg klar mit 13:3. Die
Mädels wollten es dann doch noch mal krachen lassen und verteilten an die
englischen Damen eine uncharmante Fanny. Die Junioren holten ihren 5. Sieg in
diesem Turnier. Hier gab es beim Stand von 0:6 einen Spielertausch. Jasmin raus
und Victor rein und dann lief es wie das „Brezel backen" zum 13:9. Bei den
Espoires reichte es wieder nicht zum Sieg. Obwohl hier noch beim Stand von 0:10
ebenfalls ausgewechselt wurde, spielte das Team auf verlorenem Posten. Mit
einem 2. Länderpunkt verabschiedeten sich die Hessen aus diesem Turnier und
blickten auf einen 5. Platz in der Rangliste.
Die beste Bilanz des Tages zog das Juniorenteam mit einem
5:1. Ein 3:3 gab es für die Sen. I und das Damenteam. Schwach und zum Teil
unter Ihren Leistungen zeigten sich die Espoires mit zwei knappen Siegen von
jeweils 13:11. Ebenfalls nur zwei Siege für die Sen. II, diese jedoch deutlich.
Wie heißt es so schön, wenn die Generalprobe schief geht, wird die Prämiere ein
Erfolg. Ich drücke jedenfalls fest die Daumen und bin sicher, dass die Hessen
zu ihrer gewohnten Stärke zurückfinden und es am 05./ 06.03.2011 beim
Länderpokal besser läuft, denn WIR SIND
ALLE EIN TEAM .
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