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02.04.2011: Spam - Mails PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Admins Wabi und Roland   
Samstag, 2. April 2011
In letzter Zeit kommt es zu verstärkten Spamversendungen mit Absenderangaben von Offiziellen aus dem Bereich des HPV. Besonders betroffen davon war unser Ligaobmann Herbert Dressbach, unter dessen privater Mailadresse Massen von unerwünschten Mails in ganz Deutschland unterwegs waren.

Dies möchten wir zum Anlass nehmen darauf hinzuweisen dass die Ursache hierfür nicht auf der Homepage des HPV zu suchen ist. Hier sind alle Mailadressen von unseren Vereinen, Offiziellen und Schiedsrichtern gegen Spams nach heutigem Stand der Technik geschützt.

Dies kann man leicht selbst überprüfen:
1. Eine HPV-Seite mit Mailadressen aufrufen, z.B. Verband - Mitgliedsvereine
2. In die Seite klicken und dann mit rechter Maustaste "Quelltext öffnen"
3. So sehen Spamrobots diese Seite. Hierauf werdet ihr keine Mailadresse finden.

Roland Henzler
Nachfolgend ein Fachartikel von meinem Stellvertreter und in Sicherheitspunkten sehr kundigen Wabi:

E-Mail-Spam vermeiden

Spam ist ärgerlich - das wissen wir alle. Er ist jedoch ein boomendes Geschäft. Hintergrund ist fast immer ein handfestes finanzielles Profitinteresse des Verursachers. Und das Vorliegen einer gewissen kriminellen Energie, die es dem Verursacher geboten erscheinen lässt, zugunsten seines persönlichen Profits jedes erreichbare und probate Mittel einzusetzen. Regeln und Gesetze gelten in den Augen eines Spammers nur für andere - niemals für ihn. Daher wird das Problem Spam wohl nie vollkommen zu lösen sein.

Der einzelne Internetnutzer kann jedoch durch sein Verhalten viel zur Linderung des Problems beitragen - oder durch falsches Verhalten dafür sorgen, dass seine Mailbox bis hin zur Unbrauchbarkeit geflutet und bombardiert wird.


Ihre E-Mail-Adresse geht niemanden etwas an, der sie nicht unbedingt braucht.

Keine Einträge in Gästebücher mit e-Mail-Adresse.

Gästebücher werden von Spamversendern gerne als Adressenquelle genutzt. Also keine Mailadressen hinterlassen.


Wo nicht unbedingt erforderlich, die E-Mail-Adresse und Telefonnummer nicht angeben, auch wenn sie abgefragt werden.

Dies trifft vor allem Gewinnspiele und "Gratis"-Seiten. Es ist fast sicher, dass die Adressen weiterverkauft werden.


Fremde Mailadressen vertraulich handhaben.

Weitergabe nur mit Einverständnis

Die Weitergabe von fremden Mailadressen unterliegt dem Datenschutz und ist nach Möglichkeit zu vermeiden.


Bei Serien-e-Mails die Adressatenkette ins "BCC"-Feld stellen

Es ist eine verbreitete Unsitte, dass bei SerienMails oft eine Vielzahl von Adressen, deren Inhaber sich gegenseitig unbekannt sind, einfach ins "AN"-Adressfeld als Kette eingestellt werden. Dort sind aber die Adressen von jedem Empfänger dieser e-Mail einsehbar. Dies ist aus datenschutzrechtlichen Erwägungen bedenklich und verletzt die Privatsphäre der Adressinhaber.
Auch, wenn die Adressen im "CC"-Feld stehen, sind sie von jedem Empfänger einsehbar.
Daher wird empfohlen, Adressen von Empfängern, von denen Sie nicht sicher sind, ob sie mit einer gegenseitigen Bekanntgabe der Adressen einverstanden sind, immer ins "BCC"-Feld einzusetzen. "BCC" bedeutet: "blind carbon copy" (=Blaupause, Durchschlag). Dabei werden die e-Mails an alle dort enthaltenen Adressen gesendet, aber sie tauchen im Mailprogramm der Empfänger nicht auf, weil sie nicht im Mailheader eingetragen werden.


Auf Webseiten nicht auf Links klicken wie z.B.: "Diese Webseite einem Freund empfehlen", unter Angabe von dessen E-Mail-Adresse.
Zurückhaltend mit E-Mail-Grußkarten umgehen.
Soziale Netzwerke, Grußkartendienste etc. etc. Was passiert hier wohl mit den Daten? Die Diskussion über die "Datenkraken" ist in vollem Gange. Klar ist: Das Internet vergisst nichts. Also möglichst wenig Informationen preisgeben.


Beim Erhalt von Spam nichts unternehmen, was das Problem noch verschlimmert


Nicht auf Links in Spam-Mails klicken.
Spam-Mails am besten erst gar nicht öffnen.
Niemals den "Abmeldelink" in einer Spam-Mail anklicken.
Nicht die Spam-Mail als "unzustellbar" zurücksenden.
Niemals auf Spam antworten.
E-Mail-Anhänge aus unverlangt zugesendeten Mails nicht öffnen.


Mit einem sicheren Mailprogramm und Computer arbeiten.

Erklärt sich eigentlich von selbst. Aber ACHTUNG: Jedes Mailprogramm und jeder Computer bleibt nur sicher wenn er immer und jederzeit auf dem aktuellen Stand ist. Dies gilt für ALLE Betriebssysteme, Mailprogramme und speziell für Virenscanner. 


EXKURS: Der HOAX

Immer wieder werden Mails verschickt die sich im Internet rasant verbreiten und sehr ärgerlich sind. Sie verstopfen Postfächer, beeinträchtigen den allgemeinen Mailverkehr durch durch überlasten der Server. Außerdem verursachen sie immense Kosten durch Verlust an Arbeitszeit bzw. Anti-Spamsoftware. Manche sind einfach zu erkennen, oder glaubt jemand ernsthaft, dass ausegrechnet er von Bill Gates 15 Mio. Dollar erhält?! Andere spielen mit Grundängsten der Menschen. Wier früher bei Kettenbriefen. "Wer diese Mail nicht weitersendet hat 9 Jahre Pech". Die allerschlimmste Sorte ist m.E. aber die Mitleids- bzw. Notfallvariante. Hier geht es oftmals um Knochemarkspenden, Menschen in Notlagen etc.

Diese haben meist keinen wahren Hintergund. Phanatsiegeschichten. Also nicht weitersenden. Wer wirklich etwas für Kranke oder Notleidende Menschen tun will kann dies bei zahlreichen Organisationen im realen Leben tun. Beispiele wären hier z.B. die DKMS oder die Kindernothilfe. Auch andere gesellschaftliche Organisationen wie Sportvereine oder -verbände (wink!) leisten durch vielfältige interessante Projekte ihren Beitrag zur Sozialen Entwicklung der Gesellschaft.

Wer sich über Sicherheit, Viren- und Hoaxproblematik weiter informieren will finden auf der Seite http://hoax-info.tubit.tu-berlin.de/software/security.shtml eine kompetente Quelle.

Walter "Wabi" Bischoff
Stellvertretender Internetobmann
 
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